Grüne Abgeordnete suchen den Dialog mit der Wohnungswirtschaft

· Düsseldorf · Presse

Grüne Abgeordnete suchen den Dialog mit der Wohnungswirtschaft

13. Februar 2017

Von knappem Wohnraum bis zur Sanierung ganzer Quartiere: Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Abgeordneten der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW haben Wohnungsunternehmen in ganz NRW besucht, um direkten Einblick in die Entwicklungen der Branche zu  bekommen und sich mit Unternehmerinnen und Unternehmen über Chancen, Risiken und Zukunftsperspektiven auszutauschen. Auch die Abgeordneten Monika Düker und Stefan Engstfeld waren unterwegs, sie besuchten die Baustelle des Wohnungsbauprojektes „Zeilen“ der Wohnungsbaugenossenschaft „WOGEDO“.

Gerade in den Ballungszentren NRWs wird immer mehr bezahlbarer Wohnraum gebraucht, in anderen Landesteilen stehen viele Wohnungen leer. In der Stadt wie im ländlichen Raum werden einzelne Objekte oder ganze Quartiere saniert. Andernorts werden Wohnungsbestände umgebaut, um sie zukünftig anders nutzen zu können. Die rot-grüne Landesregierung unterstützt die Immobilien- und Wohnungswirtschaft dabei bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum dort zu schaffen, wo die Menschen ihn brauchen. Hierzu hat das Land sein Wohnraumförderprogramm im Jahr 2016 von 800 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro aufgestockt.

Zu ihrem Besuch und dem Dialog mit der Wohnungsbaugenossenschaft WOGEDO erklären die Abgeordneten Düker und Engstfeld:

„Besonders beeindruckt hat uns das Projekt „Zeilen“, welches derzeit in Düsseldorf entsteht. In Gerresheim stellt die WOGEDO aktuell ein Neubauprojekt mit insgesamt 80 öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen fertig, die sich durch zeitgemäße Grundrisse, günstige Mieten und einen modernen Ausstattungsstandard auszeichnen. 68 Wohnungen vermietet die WOGEDO selbst, 12 Wohnungen sind speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen mit Betreuungs- oder Pflegegebedarf zugeschnitten und werden von der AWO VITA gGmbH vermietet. Darüber hinaus entstehen in den Wohnhäusern zwei Wohngruppen für Menschen mit Demenzerkrankung.

Uns Grünen ist beim Wohnungsbau wichtig, dass wir die Fehler der letzten Jahrzehnte nicht wiederholen. Wir wollen nachhaltigen und hochwertigen Wohnraum schaffen und diesen ins Stadtbild integrieren. Die gestiegenen Anforderungen, etwa in energetischer Hinsicht oder bei der Barrierefreiheit, erfordern von der Wohnungswirtschaft einen enormen Kraftakt. Denn Wohnraum muss für alle Menschen bezahlbar bleiben. Doch gerade in Ballungsräumen ist Platz endlich. Deswegen müssen die Städte besser mit den umliegenden Kommunen kooperieren, sowohl der Planung von Wohnraum als auch bei der Verkehrsinfrastruktur.“