Besuch in der Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund

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Besuch in der Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund

27. November 2014

Die zum Teil sehr schwierige Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes in Dortmund Hacheney hat sich bei unserem Besuch Ende November bereits wieder etwas entschärft. Die starke Überbelegung der Einrichtung im Sommer und frühen Herbst diesen Jahres geht kontinuierlich zurück und Dortmund nähert sich wieder dem Normalbetrieb mit einer Unterbringung von 350 Flüchtlingen. Dies ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass das Land weitere Einrichtungen geschaffen hat, hängt aber auch mit den zum Jahresende nicht mehr so stark steigenden Flüchtlingszahlen zusammen. Bei unserem Besuch konnten wir uns von der engagierten Arbeit der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund, sowie auch der auf jahrelanger Erfahrung beruhenden guten Organisation durch den Betreiber European Homecare überzeugen. Auch unsere Landesvorsitzende Mona Neubauer, sowie die Dortmunder Grünen Ulrich Langhorst, Hilke Schwingeler und Stefan Neuhaus konnten sich ein Bild davon machen, dass kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen werden. So wurden weitere Gebäudeteile ertüchtigt, um den Flüchtlingen auch bei Herbstwitterung angenehme Warte- und Aufenthaltsräume zu bieten und auch eine neue Kantine mit Speiseräumen wurde kürzlich eröffnet. Wenn es uns gelingt Dortmund wieder auf den Normalbetrieb zurückzuführen haben wir dort eine gute Erstaufnahmeeinrichtung des Landes, in denen die Flüchtlinge, die wegen Not und Verfolgung nach NRW kommen, eine erste Anlaufstelle finden.

Nach dem Besuch in Hacheney trafen wir uns noch in den Räumen des Dormunder Kreisverbandes um mit ehrenamtlich und hauptamtlich Aktiven über die Flüchtlingspolitik in Dortmund zu diskutieren. Vor allem die Rückmeldungen. was das Interesse, die Aufgeschlossenheit und die (auch aktive) Anteilnahme der Bevölkerung angeht, haben uns sehr beeindruckt und es scheint, dass Dortmund da auf einem guten Weg ist. Mehr Aufgeschlossenheit gegenüber Verbesserungen in der Flüchtlingspolitik würden wir uns von der Stadtverwaltung wünschen. So sollten die Bemühungen der Dortmunder Grünen, z.B. über die Kostenersparnisse durch Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes zu reden und sich als Stadt dementsprechend zu verorten, auch im Dortmunder Interesse unterstützt werden.