Monika Düker besucht Flüchtlingsunterbringung in Nieheim und Brakel

· Presse

Monika Düker besucht Flüchtlingsunterbringung in Nieheim und Brakel

9. Dezember 2013

Am 4.12.2013 besuchte Monika Düker die zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes in Nieheim und die Erstaufnahmeeinrichtung in Brakel. Beide Einrichtungen wurden geschaffen um der gestiegenen Flüchtlingszahl Rechnung zu tragen.

Auszüge aus der lokalen Pressemitteilung:

Monika Düker lobt Willkommenskultur

Die Landesvorsitzende der Grünen ist beeindruckt davon, wie die Flüchtlinge durch das Kolpingwerk in Nieheim und Brakel aufgenommen werden. Bei ihrem Besuch des Weberhauses in Nieheim und dem Berufsbildungswerk in Brakel dankte sie allen Beteiligten für die vorbildliche Arbeit, die im Auftrag des Landes geleistet wird. „Diese Einrichtungen zur ersten Unterbringung der Flüchtlinge sind dringend erforderlich. Es ist ein Segen, dass diese Aufgabe im Moment in Nieheim und Brakel unterstützt wird und dass sie so mustergültig umgesetzt wird“, war Monika Düker voll des Lobes.

Bei ihrem Gespräch im Weberhaus sprach sie dem Nieheimer Bürgermeister Rainer Vidal ihre Anerkennung dafür aus, dass er sich für die Flüchtlingsaufnahme in seiner Stadt eingesetzt hatte. Außerdem dankte sie dem Kolpingwerk, sich als Träger zur Verfügung zu stellen. „Das Beispiel in Nieheim zeigt, dass es Menschen braucht, die für ihre Überzeugung einstehen und dadurch auch andere überzeugen können.“ Monika Düker, die zugleich Flüchtlingspolitische Sprecherin ihrer Landtagsfraktion ist, ließ sich davon berichten, wie gut integriert die Flüchtlingsarbeit im Weberhaus gelingt. Es gebe viel Unterstützung durch die Bevölkerung, und die Ordnungspartnerschaft funktioniere gut. Die Grünen-Politikerin war auch beeindruckt von der Willkommenskultur im Weberhaus, dem hohen Anspruch an Professionalität und Menschlichkeit und dem guten Zustand der Einrichtung.

Aus Düsseldorf brachte Monika Düker die Nachricht mit, dass das Flüchtlingsaufnahmegesetz durch das Land geändert worden sei. Danach werden Kommunen, die eine Landeseinrichtung zur Flüchtlingsunterbringung bei sich ermöglichen, entlastet. Die Anzahl der Flüchtlinge, die sie nach dem kommunalen Verteilungsschlüssel aufnehmen müssen, werden dann mit den Flüchtlingen in der Landeseinrichtung verrechnet. Das bedeute für diese Kommunen eine erhebliche Kostenentlastung. „Ich kenne viele Flüchtlingseinrichtungen im Land. Nieheim hebt sich positiv davon ab. Ich wünschte sehr, dass diese mustergültige Aufnahme der Flüchtlinge hier fortgesetzt werden könnte“, machte Monika Düker deutlich. Das Land und der Bürgermeister hatten zugesagt, die Einrichtung auf ein Jahr zu befristen. Nur der deutliche Wille der Bevölkerung könne daher eine Fortsetzung der erfolgreichen Flüchtlingsaufnahme ermöglichen.

 

 

 

 

Auf dem Foto v. l.: Michael Wöstemeyer, Leiter Weberhaus Nieheim, Reinhard Grünzel, Grüne, Gisbert Bläsing, Sprecher der Kreistagsfraktion der Grünen, Michael Kirchner und Peter Ernst, Bezirksregierung Arnsberg, Uwe Rottermund, Kreissprecher der Grünen, Alexandra Flick, Kolping-Bildungswerk Paderborn, Johann Schulz, Bezirksregierung Arnsberg, Martina Fahlbusch, Kreistagsmitglied der Grünen, Monika Düker, NRW-Landesvorsitzende der Grünen und Sprecherin für Flüchtlingspolitik der Landtagsfraktion der Grünen, Petra Berghaus, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Landtagsfraktion der Grünen, Bernd Blome, Grüne, Rainer Vidal, Bürgermeister der Stadt Nieheim. Foto: Ludger Roters.