Unterwegs in OWL- Monika Düker beeindruckt von der Integrationsarbeit des Kreises Höxter

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Unterwegs in OWL- Monika Düker beeindruckt von der Integrationsarbeit des Kreises Höxter

13. Mai 2011

Erfreut über vorbildliche Integrationsarbeit: Landrat Friedhelm Spieker begrüßte die Landtagsabgeordnete Monika Düker, den Grünen-Sprecher Herbert Falke und die Kreistagsabgeordnete Martina Fahlbusch im Kreishaus

Migrations- und Flüchtlingsfragen sind für die grüne Landtagsabgeordnete Monika Düker eine Herzenssache. Bei einem Besuch im Kreishaus zeigte sie sich beeindruckt von der erfolgreichen Arbeit des Integrationsbüros. „Der eingeschlagene Weg ist genau richtig“, sagte sie.

Landrat Friedhelm Spieker freute sich über die Anerkennung der Integrationsleistungen des Kreises. Einen Wunsch gab er der Vorsitzenden des Innenausschusses mit auf den Weg: „Lassen Sie uns auf allen Ebenen dafür einsetzen, die finanziellen Hürden bei der Einbürgerung abzubauen.“ Die Gebühr von 255 Euro sei gesetzlich festgelegt. Daran könne der Kreis nichts ändern. Hinzu kämen teilweise hohe Gebühren für die Ausbürgerung im Herkunftsland. Für Familien, die Deutsche werden wollen, könnten sich diese Kosten zu einer kaum überwindbaren Hürde summieren.

Düker freute sich vor allem darüber, dass der Kreis Höxter das bürgerschaftliche und politische Engagement von Migranten fördert. „Das ist Partnerschaft auf Augenhöhe“, sagte sie. Mit seiner Integrationsarbeit erfülle der Kreis die Erfolgskriterien für die  gesellschaftliche Einbindung von Zugewanderten geradezu vorbildlich.

Der Leiter des Integrationsbüros und Fachbereichsleiter, Dr. Klaus Drathen, stellte die Arbeit seines Teams vor. In den vier Jahren seines Bestehens habe das Büro zahlreiche Projekte, Vorträge, Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert. „Migrantinnen und Migranten wollen sich gern ehrenamtlich engagieren und ihre Fähigkeiten einbringen, aber sie finden oft keinen Zugang“, erklärte er. Mit dem geplanten neuen Komm-In-Projekt „Politische Partizipation/Einbürgerung“ will der Kreis sie ermutigen, mehr gesellschaftliche Verantwortung in Politik und Ehrenamt zu übernehmen.